Am Wochenende hieß es wieder: „O’ Zapft is!“ und das Münchner Oktoberfest wurde feierlich eröffnet. Mit dabei war in diesem Jahr eine sächsische Formation: der Spielmannszug aus Radeberg. Beim legendären Trachten- und Schützenzug marschierten die Radeberger durch die Münchner Innenstadt auf die Theresienwiese und waren dabei live im ARD zu sehen.

Dass eine sächsische Formation überhaupt beim Oktoberfest mitmachen kann, ist eine kleine Besonderheit. Schließlich ist das Fest der jährliche Höhepunkt des bayrischen Brauchtums. Von den 9.572 Teilnehmern des Umzuges kamen gerade einmal 753 Teilnehmer aus anderen Teilen Deutschlands. Ein einziger Verein vertrat die neuen Bundesländer: der Spielmannszug aus Radeberg.

 

Historische Uniform war ausschlaggebend 

Die wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme ist eine authentische historische Tracht oder Uniform. Die können die Radeberger bieten: Seit 2001 präsentieren sie sich in der Bekleidung des Sächsischen Infanterieregiments „Prinz Friedrich August“ aus dem Jahr 1813. Schon zum fünften Mal ermöglicht die Uniform eine Teilnahme am Oktoberfest. Das letzte Mal ging es 2018 in die bayrische Landeshauptstadt. Vor zwanzig Jahren fand die erste Reise nach München statt.

 

Ab ins bunte Wiesn- Treiben

Doch nicht nur der sieben Kilometer lange Umzug lockte die Radeberger in die Bayern- Metropole. Nach dem Einzug auf den Wiesn hatten sie auch die Gelegenheit, das Treiben auf der Theresienwiese hautnah mitzuerleben. Gemeinsam mit anderen Traditions- und Musikvereinen wurde im Armbrustschützenzelt mit einer Maß angestoßen und gefeiert. Außerdem stand der Besuch von Radebergs Partnerstadt Garching auf dem Programm, in der der Spielmannszug Radeberg am Sonnabend ein Konzert am Maibaum spielte.

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